Wissenswertes über Florida

Allgemeines A-Z

 

Alkohol

Das Mindestalter um Alkohol trinken zu dürfen ist von Staat zu Staat unterschiedlich: Es variiert von 18 bis hin zu 28 Jahre.

Alkoholbestimmungen werden sehr ernst genommen, und das merkt man bereits beim Kauf. Nicht selten muss man eine ID (Ausweis, Führerschein) vorlegen.

In der Öffentlichkeit zu trinken, ist es generell im ganzen Land verboten. Um Bußgelder zu vermeiden, sollte man sich die Getränke in eine kleine braune Tüte packen lassen. ('small brown bag' oder 'brown bagging').

Ausnahmen:
New York: Wenn Sie Alkohol kaufen duldet der Inhaber eines Liquor-Shops (staatlich lizensierten Läden, die Alkohol verkaufen) nicht, dass Sie vor seinem Laden (selbst mit brown bag) gleich mal einen Schluck nehmen, da er kann dafür schwer belangt werden kann.

New Orleans: Im French Quarter ist trinken in der Öffentlichkeit erlaubt, es werden sogar spezielle Becher hierfür ausgegeben.

Alkoholkauf am Wochenende:
In manchen Staaten wird Alkohol nicht am Wochenende verkauft. Das bedeutet dass Sie zwar einen Supermarkt besuchen können, das Bier wird Ihnen die Kassierein aber nicht verkaufen, wenn es Samstag oder Sonntag ist. Im nördlichen South Carolina ist dies beispielsweise der Fall. Dort wird man Ihnen dann empfehlen, ein paar Meilen weiter bis nach North Carolina zu fahren, denn dort wird Alkohol auch am Wochenende verkauft.
In andern Staaten wieder haben die Liquor-Shops keine Erlaubnis, am Sonntag zu verkaufen (z.B. Colorado).

Alkohol am Steuer:
Bloß nicht Bier im Auto trinken! Schon eine geöffnete Flasche auf dem Rücksitz kann bei einer zufälligen Kontrolle zu einer Anzeige führen, da der Verdacht aufkommen kann, Sie hätten während der Fahrt getrunken. Daher Alkoholische Getränke immer im Kofferaum lassen.
Sollten Sie alkoholisiert Auto fahren und kontrolliert werden, müssen Sie mit sehr harten Strafen rechnen - daher gilt auch in den USA der Grundsatz: "Don't drink and drive!" ("Nicht trinken und Autofahren")

Alkohol in Restaurants:
In Fast-Food Ketten (McDonalds, Burger King etc.) und preiswerten Gaststätten werden Sie in aller Regel auf das Gläschen Wein oder Bier zum Essen verzichten müssen. Nur wer eine Liquor-license hat, darf auch Alkohol ausschenken. Da die Lizenzen nicht billig sind, verzichten günstige Restaurants darauf oder bieten das 'BYO - bring your own' an, d.h. Sie dürfen Ihr eigenes Bier oder den Wein mitbringen - Glas und Öffner gibt es dort.
Da Restaurants allerdings auch wissen, daß viele Gäste ein Bier oder einen Wein zum Essen möchten und damit auch gut verdient werden kann, haben die meisten auch die Lizenz.

Alkohol in Indianerreservaten:
Hier wird kein Alkohol verkauft, da der blosse Besitz schon verboten ist.

Apotheken

Amerikanische Drugstores und Pharmacies ähneln eher unseren Drogerien oder kleinen Kaufhäusern.
Ihr Angebot ist weit facettenreicher als dasjenige hiesiger Apotheken und geht weit über den Verkauf von Medikamenten hinaus. Viele Kaufhaus- und Supermarktketten (z.Bsp. Wal*Mart, Biggs, Walgreens, K-Mart oder Eckards) haben eigene Pharmacies.
Frei zugänglich in Regalen findet man darüber hinaus oft ein sehr großes Sortiment an Medikamenten, die in Deutschland verschreibungspflichtig sind.

Außerhalb der normalen Oeffnungszeiten gibt es keinen speziellen Nachtdienst. Bei Eintreten eines Notfalls muß man sich an die nächstgelegenen Krankenhäuser wenden. Sie sind durchgehend geöffnet und verfügen über eigene Apotheken.

Die Drugstores bzw. Pharmacies sind in der Regel von 8.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Einige sind auch bis 24.00 Uhr oder noch länger dienstbereit.
Rund um die Uhr sind (größtenteils) die Apotheken in den durchgehend geöffneten Supermärkten zugänglich.

Botschaften

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in den USA

4645 Reservoir Road, N.W.
Washington, D.C. 20007-1998
Tel: (001) (202) 298 8141
Fax: (001) (202) 298 4249
ge-embus@ix.netcom.com

Botschaft der Republik Österreich in den USA

3524 International Court N.W.
Washington, DC 20008
Telefon: (001) (202) 895 6700
Telefax: (001) (202) 895 6750

Botschaft der Schweiz in den USA

2900 Cathedral Ave. NW
Washington, DC 20008
Tel: 1-202-745-7900
Fax: 1-202-387-2564
vertretung@was.rep.admin.ch
http://www.eda.admin.ch

Öffnungszeiten: Mon-Fri 8:00 AM to 5:45 PM
Besuchszeiten: Mon-Fri 9:00 AM to 12:00 PM

Masse / Gewichte

In den USA wird nicht wie in Europa das metrische System benutzt, sondern 'inch', 'mile', 'gallon' und 'pound':

LÄNGENMASSE
1 inch (in.) = 2,54 cm
1 foot (ft.) = 0,35 m
1 yard (yd.) = 0,9 m
1 mile = 1,6 km

FLÄCHENMASSE
1 square foot = 930 cm²
1 acre = 0,4 Hektar = 4047 m²
2 square mile = 259 Hektar = 2,59 km²

HOHLMASSE
1 pint = 0,47 l
1 quart = 0,95 l
1 gallon = 3,79 l

GEWICHTE
1 ounce (oz.) = 28,35 g
1 pound (lb.) = 453,6 g
1 ton = 907 kg

Telefon

ÖFFENTLICHES TELEFON:
Möchten Sie nach Hause telefonieren und der amerikanische Telefonapparat will nicht unbedingt, wie Sie wollen, kontaktieren Sie den Operator ("O"). Er hilft Ihnen gerne weiter und bedankt sich anschliessend, dass Sie seine Telefongesellschaft berücksichtigt haben. Wenn sich bei der gewählten Nummer die gewünschte Person nicht sofort meldet, empfiehlt es sich nach 6 mal Läuten aufzuhängen, da es möglich ist, dass der Hoteloperator ihre Rechnung belastet ohne dass ein Gespräch stattfand. Hotels verlangen oft zusätzlich zu den effektiven Telefongebühren einen Zuschlag (bis zu 50%!) für Telefongespräche.

Es gibt auch für Telefongespräche eine Kreditkarte, z.B. die AT&T Telephone Card. Sie ist auch in Europa erhältlich. Man garantiert mit seiner Kreditkarte; die Telefonkarte als solche ist gratis. Die Gespräche werden direkt auf die Kreditkarte abgerechnet.

Hat man zu wenig Kleingeld, um ein Gespräch zu bezahlen, besteht die Möglichkeit eines "collect call". Man gibt dem Operator den Collect Call Wunsch an, dann wird der Gesprächsempfänger belastet. Auf der Post kann nicht telefoniert werden.
Yellow Pages im Telefonbuch geben Ihnen Aufschluss über Branchennummern aller Art.

Temperatur und Klima

Die Temperaturangaben in den USA erfolgen nicht wie bei uns in Celsius, sondern in Fahrenheit.
Diese Einheit in Celsius umzurechnen ist nicht ganz einfach:

x Grad Fahrenheit = ((x-32)x0.5)x1.1 = x Grad Celsius
einfacher:
x Grad Fahrenheit = x-32 davon die haelfte + 10 Prozent = x Grad Celsius

Man kann aber auch nach einer Faustformel vorgehen, welche zwar nicht auf das Grad genau errechnet wieviel Grad Celsius es sind, aber einen Richtwert angibt:

Beispiel:

74 Grad Fahrenheit
74 minus 30 sind: 44
Davon nun die Hälfte sind: 22 Grad
(nach der genauen Formel: 23,3 Grad)

oder:

62 Grad Fahrenheit
62 minus 30 sind: 32
Davon nun die Hälfte sind: 16 Grad
(nach der genauen Formel: 16,6 Grad)


Ein kleiner Einblick über das Klima in Florida:

Florida heisst nicht umsonst "Sunshine-State". Begünstigt durch das Golfklima ist in Florida für uns “Nordländer" eigentlich ganzjährig ein Sonnenschutz nötig, denn selbst bei bewölktem Himmel, insbesondere im Wasser, können Sie sich ganz schnell einen Sonnenbrand zuziehen.

Wenn Sie ein Sonnenschutzmittel kaufen, dann achten Sie auf einen Schutzfaktor von 15 oder mehr. Ein Sonnenschutzmittel mit der Aufschrift "wasserabweisend (water resistant)" schützt Sie im Wasser etwa 20-30 Minuten. Ein "wasserfestes (waterproof)" Mittel dagegen rund 1 Stunde. Je nach Hauttyp kann die Zeitangabe abweichen.

Ganz besonders wichtig ist der Sonnenschutz bei Kindern. Auch wenn es schwerfällt gilt bei längerem Strandaufenthalt: Mütze tragen.

Damit sich die Haut an die Sonne gewöhnt, sollten Sie in den ersten Tagen, je nach Hauttyp, Ihr Sonnenbad auf 15-30 Minuten beschränken. Wenn Sie eine empfindliche Haut haben, sollten Sie einen schattigen Platz aufsuchen. Sie bräunen dann zwar nicht ganz so schnell, aber die Gefahr eines Sonnenbrandes ist erheblich reduziert.

 
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30°
31°
31°
31°
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NACHT
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18°
19°
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26°
25°
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21°
18°
WASSER
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23°
24°
25°
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30°
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Verkehrsregeln

Die Verkehrsregeln sind in jedem Bundesstaat unterschiedlich. So unterscheiden sich Höchstgeschwindigkeit, die Pflicht zum Anschnallen, die Regelung des Rechtsabbiegens und manches mehr. Grundsätzlich gibt es aber mehr gemeinsames als trennendes. Dies trifft auch im Vergleich zu Europa zu, auch wenn die Verkehrszeichen sehr unterschiedlich sind. Man fährt rechts und überholt links; wenn man sich rücksichtsvoll benimmt, wird man sich schnell an den insgesamt entspannenderen Fahrstil in den USA gewöhnen.

Straßenarten

Neben einer Unterscheidung in Orts- und Überlandstraßen gibt es in den USA eine Vielzahl von zum Teil sehr wenig unterscheidungsleitenden Bezeichnungen für Straßen: Boulevard, Lane, Highway, Parkway, Street, Way, Avenue, Turnpike usw..

Aus dieser Masse fällt der Freeway heraus. Er bezeichnet immer eine in der Regel mehrspurige Straße mit eindeutig festgelegten Ein- und Ausfahrten und er ist kreuzungsfrei. Insoweit entspricht er am ehesten dem, was wir unter Autobahnen verstehen.

Ansonsten kennt man Interstates, die großen Verbindungsstraßen quer durch den Kontinent, die US-Highways, die in etwa unseren Bundesstraßen entsprechen und die State-Highways, also unsere Landstraßen. Darunter rangieren je nach Staat lokale Straßen, z.B. Farm-Roads in Texas oder County-Roads (in etwa Kreisstraßen, oftmals unbefestigt).

Etwas verwirrend ist, daß eine Interstate gelegentlich kein Freeway sein kann, anderseits aber ein State-Highway oder gar ein County-Highway durchaus auch ein Freeway ist.

Straßen werden im Allgemeinen nicht nur mit ihrer Nummer, sondern auch noch mit der Himmelsrichtung bezeichnet, in die sie führen.

Anschnallpflicht

Außer in New Hampshire besteht in allen Staaten Anschnallpflicht. Für Kinder sind grundsätzlich in allen Staaten Rückhaltesysteme vorgeschrieben, wobei die Altersgrenzen und die Art der Systeme unterschiedlich sind. Die von Vermietern vertriebenen Sitze bzw. die in Europa zugelassenen Sitze erfüllen die jeweiligen technischen Voraussetzungen.

Geschwindigkeit

Nachdem nunmehr auch Montana wieder eine Höchstgeschwindigkeit außerorts eingeführt hat, besteht in jedem US-Staat eine maximale Geschwindigkeit außerorts, die allerdings von Staat zu Staat abweicht. Wir haben auf den Staatsseiten jeweils die maximale Geschwindigkeit aufgelistet. In bebauten Gebieten besteht keine einheitliche Geschwindigkeitsregelung. Hier gibt ein Schild mit der Bezeichnung Speed Limit (Geschwindigkeitszone) die maximal zulässige Höchstge- schwindigkeit an. Im Umfeld von Schulen ist die Geschwindigkeit oftmals auf 15 Meilen/Stunde begrenzt.

Geschwindigkeitskontrollen sind häufig - auch aus der Luft. Die Strafen sind vor Ort zu zahlen und belasten die Urlaubskasse in hohem Maße.

Schulbus

Schulbusse - in der Regel gelb - sind besondere Verkehrsteilnehmer. Wenn sie halten, darf man sie nicht überholen. An haltenden Schulbussen darf man auch in Gegenrichtung nicht vorbeifahren. Hält man sich nicht hieran, so sind die Strafen überaus hoch. Unzählige Schulbusse verkehren außerhalb der Ferien früh morgens, mittags und am späten Nachmittag.

Vorfahrt

Grüne Ampeln sowie das aus Europa bekannte Schild "Vorfahrtsstraße" gewähren Vorfahrt. Regeln weder Ampeln noch Schilder die Vorfahrt an einer Kreuzung, so gilt - abweichend von Europa - nicht rechts vor links, sondern die Vorfahrt gebührt dem Fahrer, der sich als erster der Kreuzung angenähert hat. Erreichen zwei Fahrzeuge gleichzeitig die Kreuzung, haben sie anzuhalten und durch Zeichen zu klären, wer zuerst fährt. Kreuzungen ohne Ampeln bzw. Verkehrszeichen sind verhältnismäßig selten.

All Stopps

Eine Besonderheit - insbesondere in Wohngebieten zu finden - sind Stopp-Zeichen mit dem Zusatzvermerk "4 Way" oder "All Way". Sie bedeuten, daß man aus jeder Richtung kommend an dieser Kreuzung zuerst vollständig zum Stehen kommen muß. Sodann kann derjenige, der zuerst die Kreuzung erreicht hat, als erster weiterfahren. Erreichen zwei Fahrzeuge gleichzeitig die Kreuzung, muß man sich durch Zeichen verständigen. Man gewöhnt sich sehr schnell an diese Regelung, allerdings ergibt sie bei der Rückkehr nach Europa ein sehr stark erhöhtes Unfallrisiko.

Rechtsabbiegen

In der DDR war er üblich, im vereinigten Deutschland konnte er sich nicht durchsetzen: der Grüne Pfeil, der das Rechtsabbiegen an roten Ampeln erlaubt. In den meisten US-Staaten ist das Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt. Hierbei muß man an der Kreuzung vollständig zum Stehen kommen und sich davon überzeugen, daß man gefahrlos nach Rechts abbiegen kann. Da nicht alle Staaten das "Turn Right on Red" kennen, sollte man sich hierüber bei der Anmietung eines Fahrzeugs erkundigen. Achtung: Befindet sich an einer Ampel das Hinweisschild "No Turn on Red", so darf man hier ausnahmsweise bei Rot nicht abbiegen.

Straßenmarkierung

Amerikanische Markierungsfarbenlehre: gelb trennt den Gegenverkehr, weiß trennt Fahrbahnen in gleicher Richtung und markiert den Straßenrand, rot bzw. orange sind die Markierungen in Baustellen. Ein gelber Doppelstrich bedeutet absolutes Überholverbot. Achten Sie darauf, daß immer links von Ihrem Fahrzeug eine gelbe Markierung ist. Befindet sich dort eine weiße Markierung, überholen Sie entweder oder Sie fahren auf einer mehrsprurigen Straße bzw. einer Einbahnstraße in die falsche Richtung (als Geisterfahrer).

Ein gelber Strich als linke Straßenbegrenzung bedeutet Einbahnstraße, ein gelber Strich auf dem Bordstein kann Halteverbot bedeuten.

Abbiegestreifen

Neben der relativ einfachen Basismarkierung treten einige Sonderfälle auf:Zahlreiche Staaten kennen sog. "Left Turn Center Lanes", also zentrale Linksabbiegespuren. Diese findet man insbesondere auf größeren Ein- und Ausfallstraßen, damit der Linksabbiegeverkehr den fließenden Verkehr nicht behindert. Will man nach links abbiegen, ordnet man sich in die Linksabbiegespur ein und darf sie maximal 80 Meter weit befahren. Bei Gegenverkehr kann man auf der Abbiegespur auch zum Stehen kommen. Abbiegespuren sind grundsätzlich nur ausgesprochen vorsichtig zu benutzen, da sie für Fahrzeuge beider Fahrtrichtungen dienen.

Im Überlandverkehr sind immer noch 3-spurige Straßen verbreitet, bei denen für beide Fahrtrichtungen gleichzeitig (!) eine Überholspur zur Verfügung steht.

Keep in Lane

Während in Europa auf mehrspurigen Straßen das Prinzip "Rechts fahren, Links überholen" gilt, orientiert sich der amerikanische Verkehr an der Vermeidung von Spurwechseln (Keep in Lane). Auf mehrspurigen Straßen kann man sowohl links wie rechts überholen. Bei jedem Spurwechsel, auch nach rechts, muß man sich vergewissern, daß man nicht von rechts überholt wird. In einzelnen Staaten ist ein unmotiviertes Spurwechseln mit Bußgeld belegt.

Parken

In Städten parkt man gewöhnlich (vor Einkaufszentren, Restaurants, Motels usw.) auf ausgewiesenen Parkplätzen. In Wohngebieten werden die Autos in der Regel auf Grundstücken geparkt, so daß Parken am Straßenrand seltener auftritt als bei uns, insbesondere in "historischen" Innenstädten. Parken in Ortschaften ist - wie in Europa - überall dort erlaubt, wo es nicht durch Verkehrsschilder, besondere Gegebenheiten und Fahrbahnmarkierungen verboten ist. Parkhäuser sind selten, Parkuhren sollten beachtet werden. Außerorts ist das Parken nur auf speziell gekennzeichneten Flächen (Parkplätzen) erlaubt. Will man außerhalb von Parkplätzen anhalten, so muß das Fahrzeug vollständig von der Straße entfernt sein.

Hydrant

Viele Häuser in den USA waren und sind aus Holz gebaut. Deswegen hat die Feuerbekämpfung und -vorsorge einen extrem hohen Stellenwert. Vielerorts finden sich zur Feuervorsorge (oft rote) Hydranten. Parken Sie nie vor einem Hydranten. Das Fahrzeug wird in der Regel in kürzester Zeit abgeschleppt, die entstehenden Kosten sind enorm und das Bußgeld ist sehr hoch.

Bahnübergang

In den USA findet man noch verhältnismäßig viele schienengleiche Bahnübergänge. Oftmals sind sie unbeschrankt und nur durch ein rotes Blinklicht gesichert (häufig existiert nicht einmal dieses). Vor ungesicherten Bahnübergängen sollte man in der Regel vollständig zum Stehen kommen. Mit Blinklicht gesicherte Bahnübergänge erfordern je nach Bundesstaat entweder ein vollständiges Stehenbleiben, bzw. ein sehr langsames, vorsichtiges Überqueren der Schienentrasse. Schienenfahrzeuge - auch Straßenbahnen - haben immer Vorfahrt. Amerikanische Güterzüge können sehr lang sein und sehr langsam fahren. U.U. kann eine Vorbeifahrt 10 bis 15 Minuten dauern. Zahlreiche Amerikaner versuchen daher, auch bei geschlossenen Schranken bzw. blinkendem Licht, vor Eintreffen des Zuges, den Bahnübergang zu queren. Folgen Sie ihnen nicht.

Zahlungsmittel

BARGELD
Nehmen Sie davon kleine Noten mit. Sie werden für Trinkgeld (Gepäckträger, Zimmermädchen, Taxifahrer) immer wieder 1-Dollar Noten brauchen, 5-,10-,20 & 50-Dollar Noten werden überall angenommen, während bei 100,-Dollar Noten Skepsis gezeigt wird, da es zu viele Fälschungen gibt.

GELDWECHSEL
Es ist in den Poststationen nicht möglich, fremde Währungen in US-Dollars umzuwechseln. In sehr limitiertem Umfang offerieren grosse Banken einen Geldwechsel, welcher jedoch sehr schwerfällig ist. Es werden jeweils 2 verschiedene Ausweise (Pass, Kreditkarte) sowie alle Detailangaben zu Ihrer Person und Adresse verlangt. Grössere Hotels offerieren einen Geldwechsel an der Rezeption. Meistens wird hierfür jedoch ein schlechterer Kurs belastet.

EC-Karten
Seit Frühling 1999 kann man auch die EC-Karte als Zahlungsmittel in den USA einsetzen. Die Einsatzmöglichkeiten sind allerdings nicht mit denen einer Kreditkarte gleichzusetzen und man sollte sich nicht allein auf seine EC-Karte verlassen. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank nach den Einsatzmöglichkeiten, Gebühren und Akzeptanzstellen in den USA.

KREDITKARTEN
Ohne Kreditkarte ist ein Leben in den USA fast undenkbar. Wer eine der gängigen Kreditkarten vorweist, ist kreditwürdig. Die bekanntesten Karten sind:
Visa
Eurocard/Mastercard
American Express
Falls Sie noch keine Kreditkarte besitzen, besorgen Sie sich unbedingt eine rechtzeitig vor Ihrer Abreise.

EUROCHEQUES
Eurocheques kennen die Amerikaner nicht und können Sie in den USA nicht einlösen.

TRAVELLER-CHEQUES
Beim Bezahlen mittels einem Traveller-Cheque wird der Restbetrag in Bargeld herausgegeben. Sie können damit praktisch überall bezahlen. Bei Verlust (Diebstahl) sind Sie abgesichert. Auch da ist es besser nicht grössere Cheques als 50-er dabei zu haben.

Zeitzonen

Die USA teilt sich in 4 Zeitzonen:

EST (Eastern Standard Time): MEZ -6 Stunden
CST (Central Standard Time): MEZ -7 Stunden
MST (Mountain Standard Time): MEZ -8 Stunden
PST (Pacific Standard Time): MEZ -9 Stunden

Hinzu kommen noch zwei weitere Zeitzonen:
Alaska: MEZ -10 Stunden
Hawaii: MEZ -11 Stunden

Sommerzeit:
Die Sommerzeit geht vom 1. Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ausnahmen: Arizona, Indiana und Hawaii: Arizona passt sich im Sommer der Pacific Time an, hat also die gleiche Zeit wie beispielsweise Kalifornien.